»Das Geschenk Gottes? Willst du mich verarschen? Wenn dein toller Gott so sehr mit den Freuden des Lebens umher wirft und jedem etwas davon abgibt, hat er dann nicht ein paar Leute vergessen?« Mit wütendem Blick hielt Emagria ihre Stümpfe unter die Nase ihres Mannes. »Sieht das nach den Freuden des Lebens aus?«

»Ich… nun ja… Gott ist vielleicht nicht allmächtig. Vielleicht hat er wirklich nicht auf dich geachtet «, stammelte Kargur. Sie merkte, dass er ins Schwitzen geriet, seinen Gott nicht mehr decken konnte. Ihm gingen die Argumente aus.

»Es geht hier nicht nur um mich! Erinnerst du dich nicht mehr an all die Leiber, die du bergen musstest? Sahen sie aus, als wären sie ein Teil des ach so heiligen Elements geworden? Oder die kleine? Ihr Körper blieb bis zuletzt entstellt. Sie war kein Fels. Nur eine blutige Masse.« Emagria setzte in der Phase der Schwäche nach, schlug wie eine Kriegerin auf einen gestürzten Feind ein, um den Kampf endgültig zu entscheiden. »Ich sag dir mal was: Dein Gott ist erfundener Schwachsinn!«

»Aber…«, wollte Kargur widersprechen, doch er schwieg und presste die Lippen aufeinander. In seinem Gesicht arbeitete es. Er wickelte seinen braunen Bart einige Male um seinen Zeigefinger und gab ihn wieder frei, nur um ihn erneut zu greifen und sein Tun zu wiederholen. Er sah Emagria nicht in die Augen. Konnte sie ihn endlich überzeugen?

Plötzlich hob er seinen Kopf und sprach nun mit festerer Stimme, als ob er einen Entschluss gefasst hätte. »Vielleicht hast du Recht. Ich werde morgen mit dem Clan sprechen.«

Er wand sich um und verließ das Haus, ohne ein weiteres Wort. Die Tür fiel ins Schloss und Emagria blieb allein zurück. Der traurige Blick ihres Mannes spülte die kurze Freude über ihren Sieg hinweg und hinterließ einen Kloß, der drückend in ihrem Hals steckte. Kurz dachte sie, es wäre das Beste, wenn sie daran ersticken würde. Sie hatte sein Weltbild, an das er sich wie jeder andere klammerte, einfach aus den Angeln gehoben. Ein einziges Wort schwirrte in ihrem Kopf herum, doch es wäre falsch gewesen, Kargur jetzt hinterher zu laufen, um es ihm zu sagen. Danke.

Steine fielen herab, zertrümmerten Arme, trieben Schmerzen durch ihren Körper und verschütteten diesen.
Emagria schlug die Augen auf.

Sie lauschte in die Dunkelheit hinein. Nichts war zu hören. Panisch suchte sie nach dem Griff im Deckel, tastete mit ihrem rechten Armstumpf nach der Kuhle. Die Zeit schien nur zähflüssig zu verlaufen, hielt sich an die Regeln der Meditationshallen, blieb ruhig. Dann endlich fand Emagria einen Halt und schob mit ihrem verstümmelten Arm den Deckel zur Seite. Kühle Luft schlug ihr entgegen und Freiheit breitete sich aus, die sie mehr genoss, als es für einen ihrer Art üblich war. Schweißgebadet kroch die Zwergin aus ihrem Schlafgemach, das für sie einer Folterbank gleich kam.

Jedes Mal, wenn sie versuchte ihre rebellischen Gedanken ins Land der Träume zu schicken, schlich Angst in ihren Körper und säte schmerzende Erinnerungen, deren Ernte stets Panik auslöste. Es war ungewöhnlich für einen Zwerg Platzangst zu haben und es behinderte das Leben ungemein. Seit diesem verfluchten Tag hatte sie nicht nur ihre Arme verloren, sondern auch ihren Glauben.

Sie hatte gerade die Kinder des dritten Jahrgangs unterrichtet und ihnen die Geschichte des Meisterschmieds erzählt, als die Welt erbebte. Knirschend war Staub von der Decke gerieselt und noch ehe Emagria realisiert hatte, was vor sich ging, hatte sie gehandelt, eines der Kinder gepackt und es durch das Fenster hinausgeworfen. Kleinere Steine begannen bereits hinab zu fallen. Ohne zu zögern hatte Emagria ein zweites Kind gegriffen. Ein hübsches Mädchen mit großen, grauen Augen. Sie hatte Schwung geholt. Wollte es ihrem Mitschüler hinterherwerfen. Ein Fels war hinabgestürzt. Der winzige Körper – zerquetscht. Blut war gespritzt. So viel Blut. Die junge Lehrerin schrie vor Schmerz. Sie hatte das Kind bis zuletzt nicht losgelassen, war im letzten Augenblick bei ihr gewesen. Ihre Arme hatten die Überreste des toten Mädchens festgehalten. Ihr Leib, oder was es einmal gewesen sein mochte, war begraben.

Unendlich lang war Emagria dieser Moment vorgekommen. Ein Fleischhaufen, entstellt von ihrem Gott, gebettet in zertrümmerten Armen. Dann war der Rest der steinernen Decke dem Befehl Gottes gefolgt und mit ihr die Dunkelheit. Erst Tage später konnte Emagria geborgen werden – die einzige Überlebende des Erdbebens. Ein Wunder Gottes!

Ein Wunder Gottes. Verächtlich spie sie die Worte in ihren Gedanken aus, die vor Ironie nur so trieften. Leise schritt sie durch die Halle, um auch ja niemanden in seiner Audienz mit dem Allmächtigen zu stören.
Nichts bändigte den Hass gegen den erfundenen Glauben. Ein Zwerg, der dem Feuer die Luft zum Atmen schenkte, passte in ihrer Vorstellung perfekt, denn auch ihre Feindseligkeit wurde von allem Erdenklichen angefacht.
Selbst wenn der Einsturz der Schule nur ein Unfall gewesen war, rechtfertigte nichts die Tyrannei ihres Albtraumes, der ihren Schlaf beherrschte. Es hieß unter den Zwergen, der Traum sei eine Verbindung, mit der der Felsgott einem Botschaften übermittelte. Wenn dem so wäre, würde der Gott sie Nacht für Nacht foltern. Gerade das zeigte ihr erneut, dass dieser Glaube auch lediglich ein Glaube war. Entweder der Gott war ein gemeines, hinterhältiges Biest, was wohl kaum ins Weltbild des kleinen Volkes passte, oder er hatte nichts mit ihren Träumen zu tun. Egal, was nun tatsächlich zutraf, diese Religion war Müll. Erfunden und erlogen.

Durch ihre Verärgerung hatte sie gar nicht gemerkt, wie sie die Halle verlassen und durch die geschäftigen Straßen der Stadt gegangen war. Es war Routine, ebenso wie es für die Zwerge Routine war, einem unantastbaren Glauben zu folgen, ohne ihn zu hinterfragen. Nun stand sie bereits vor ihrer Tür und nachdem sie sich einige Zeit mit dieser beschäftigt hatte, da ihr die hilfreichen Hände fehlten, betrat sie das Haus.

Kargur würde jetzt noch an einem Tunnel arbeiten, der zur Verteidigung von Trollangriffen beitragen sollte. Danach würde endlich der Zeitpunkt kommen, auf den sie so lange gewartet hatte: Er wird meine Theorien vortragen und die anderen davon überzeugen, dass die Religion des Volkes ein einziger Scherz ist.

Kaum abwartend setzte sie sich auf einen Hocker, beugte sich über den morschen Holztisch und begann im aufgeschlagenen Buch zu lesen. Eine eigens angefertigte Vorrichtung, ersonnen von ihrem Mann, erleichterte ihr das Umblättern. Dadurch versank sie bald so sehr in der Lektüre, dass die Welt mit ihrem falschen Gott weiter und weiter aus Emagrias Kopf wich und an diese Stelle die vor ihr liegenden Worte und deren Bedeutung traten.

Ein lautes, hohles Klopfen ließ Emagria hochschrecken und rief sie in die Gegenwart zurück. Es war zwar die Zeit Kargurs nach Hause zu kommen, aber er würde nicht klopfen. Wer konnte das sein? Die Zwergin erhob sich schnell, stieß sich dabei den Oberschenkel an der Tischkante. Der Dolch, der neben dem Buch gelegen hatte, geriet in Schwingungen und hinterließ ein klirrendes Geräusch. Unvermittelt beschlich sie eine furchtbare Ahnung. Emagria wurde kalt und Gänsehaut überzog ihren Körper.

Es klopfte erneut und die Zwergin beeilte sich zur Tür zu kommen. Ihren Armstumpf schob sie in den dafür vorgesehenen Metallring, der ihr einiges an Plackerei abnahm, und öffnete den unbekannten Gästen. Zwei ernste Gesichter blickten sie an. Die beiden Zwergenmänner waren in leichte Lederrüstungen gekleidet, hier und da mit Metallplatten bestückt. Was suchten verdammte Krieger hier?

»Emagria?«, fragte einer der beiden schlicht. Sein grauer Bart war eindrucksvoll mit Perlen und Knochen geschmückt. Er musste vermögend sein. Die rechte Hand hatte er auf seine Kriegsaxt gelegt, auf der getrocknetes Blut klebte. Es musste also vor kurzem eine Auseinandersetzung gegeben haben. Das war nicht untypisch in einer so großen Zwergenstadt, dennoch trug es nicht viel zu ihrer Beruhigung bei.

Emagria nickte, obwohl sie wusste, dass die Frage nur reiner Anstand war. Jeder in der Stadt kannte die Frau ohne Arme.

»Was verschafft mir die Ehre?«, erwiderte sie kurz angebunden, aber gezwungen höflich. Der Zwergin war mulmig zumute, wenn sie daran dachte, die Gerüsteten in ihr Haus zu bitten, wie es gute Manieren gefordert hätten. Um dies auszugleichen, musste sie in allen anderen Belangen Freundlichkeit zeigen, denn auf Probleme konnte sie gut verzichten. Ohnehin hatten die mächtigeren Zwerge schon ein Auge auf sie geworfen, so impulsiv wie sie von ihren Hasstiraden predigen konnte. Und es auch tat.

»Dürfen wir eintreten?«, fragte nun der andere Krieger, wohl deutlich jünger, denn sein Bart strahlte noch in einem kräftigen Rotbraun. Bevor Emagria jedoch antworten konnte, schoben sich die beiden einfach an ihr vorbei ins Haus, jede Etikette mit Füßen tretend. Liebend gern hätte sie die beiden davon abgehalten, sie festgehalten. Stattdessen sah sie hilflos zu.

»Entschuldigt unsere Unhöflichkeiten, aber unser Auftrag ist nicht für jedes Ohr bestimmt«, sprach der Graubart ungewöhnlich förmlich für einen Zwerg, ein Kontrast zur vorherigen Unhöflichkeit. Er war abrupt im Raum stehen geblieben. Emagria fühlte sich unwohl ohne ihren Mann, der sie im Notfall hätte verteidigen können. Sie fürchtete sich nicht, war kein verängstigtes Zwergenweib. Ihr war allerdings bewusst, dass sie kaum eine Chance gegen die ungebetenen Besucher haben würde, wenn sie ihr nicht freundlich gesonnen waren.

So schloss sie die Tür, ging an den Soldaten vorbei zum Tisch, setzte sich und schielte zum Dolch, der zu ihrer Rechten lag. Sein Griff war aus sehr weichem Metall, auf dem sich Bissabdrücke zeigten. Sie war nicht wehrlos.
»Was wollt ihr von mir?«, fragte sie nun, wandte sich den Kriegern zu und ließ jede Höflichkeit beiseite. Innerlich fluchte sie, dass ihr Temperament wieder einmal ihr Vorhaben durchkreuzt hatte, doch dann fand sie sich damit ab.

»Es geht um deinen Mann Kargur«, antwortete der ältere Zwerg kalt. »Der Tunnel an dem er gegraben hat, ist leider eingestürzt. Es gab keine Überlebenden.«
Stille legte sich zwischen die Anwesenden.

»Das kann nicht sein! Das ist …«, stotterte Emagria fassungslos. »Und er? War er im Tunnel? Als es passierte? Redet schon!« Fauchend sprang sie auf, funkelte die Männer an. Tränen traten in ihre Augen. Ihr Sichtfeld verschwamm.

»Ja.«

Ein Wort. Eine immense Bedeutung. Emagrias Magen zog sich zusammen. Ihr wurde schlecht. Ihre Beine konnten sie kaum noch tragen. Zitternd stand sie da, unfähig einen Gedanken zu fassen. Tränen rannen ihr über das Gesicht. Zogen feuchte Rinnsale über ihre rauen Wangen. Narben aus salzigem Nass. Kargur. Ihr Mann. Tot.

Die beiden Zwerge starrten sie ungerührt an. Keine Emotion in ihren Gesichtern. Oder doch? Hatte der Alte gegrinst?

»Wann ist der Tunnel eingestürzt?«, fragte sie und schluckte ihre Tränen hinunter. Ein Verdacht kroch in ihren Geist, überlagerte alles, selbst die Trauer.

»Was tut das zur Sache«, erwiderte der jüngere Zwerg schnell. Zu schnell. Ihr Verdacht war bestätigt.

Mit einem Hüftschwung, der an Frauen so geschätzt war, rammte sie den Tisch zur Seite. Der Dolch flog in hohem Bogen vom Tisch. Er näherte sich dem Boden. Aus den Augenwinkeln sah sie, dass die Männer ihre Waffen zogen. Flink hob sie den Fuß, fing den Dolch damit ab. Ihr Bein schnellte nach oben, schob die kleine Waffe mit sich und schleuderte sie zurück in die Luft. Genau im richtigen Moment biss sie zu, fing den Dolch mit den Zähnen. Erst tippelnd, dann sprintend, raste sie mit vorgestrecktem Kopf auf den jungen Zwerg zu. Zielte auf seine Kehle. Sprang. Und schnitt ins Fleisch ihres Feindes.

Tausende Male hatte sie diesen Angriff geübt, hatte ihre Benachteiligung nicht anerkannt und sich ihr widersetzt. Nun mochte es sich bezahlt machen.

Als sich Emagria umwand, sah sie erschrocken, dass der Krieger immer noch stand, zwar gekrümmt und seine unbewaffnete Hand auf die Brust gepresst, aber stehend. Lag nicht auf dem Boden, blutend wie ein Schwein. Saß nicht einmal auf den Knien. Er musste ihr ausgewichen sein und war so dem tödlichen Angriff entkommen.

Der Überraschungseffekt war fort. Eine Frau ohne Arme gegen zwei erfahrene, in Rüstungen gehüllte Krieger mit gezogenen Äxten. Sie hatte keine Angst vor dem Tod. Mit gestrafftem Rücken strahlte sie Stolz aus und hielt dem finsteren Blick der Zwerge stand.

»Er ist nicht bei einem Tunneleinsturz gestorben«, flüsterte sie entschieden. Sie benötigte eigentlich keine Gewissheit mehr, denn der verblüffte Ausdruck auf den Gesichtern der Fremden sprach Bände. Dennoch fragte sie, nachdem wieder ausdruckslose Mienen aufgesetzt wurden: »Richtig?«

Unschlüssiges Schweigen. Würden die beiden die Wahrheit sagen? Oder würde sie gleich mit gespaltenem Kopf da stehen? Verlegen sah der Jüngere zu seinem Gefährten auf, hoffte auf ein Zeichen, was zu tun war. Aber er konnte scheinbar genauso wenig erkennen, wie Emagria. Also räusperte er sich kurz und sprach mit vorgespielter, fester Stimme: »Wie sollte er sonst gestorben sein? Der Tunnel brach über den Köpfen der Arbeiter zusammen und…«
»Schluss jetzt, Bronkkar!« Die tiefe Stimme des Graubärtigen hallte durch den Raum. Eine Autorität schwang dabei mit, die den Angesprochenen verstummen ließ.

»Ja, Weib. Als der Stein auf ihre Köpfe fiel, hatten unsere Äxte bereits eine blutige Ernte gehalten.« Dabei hielt der vermutliche Anführer seine Axt in die Luft. Das Blut am Blatt der Waffe stach überdeutlich in Emagrias Augen, so als hätte der Stahl ihres Gegenübers eine Wunde gerissen.

»Warum?« Mehr brachte sie nicht hervor. Obwohl sie nicht wollte, dass die Trauer sie übermannte, sammelten sich bereits einige Tränen.

»Hörst du Bronkkar? Die Himmelshure wagt es nach dem Grund zu fragen«, grölte der Zwerg. Die harte Beleidigung traf sie unerwartet. Dann wurde er schlagartig ernst. »Du dachtest doch wohl nicht, dass das heilige Element deine Sünden ungestraft lässt? Du hast nicht nur über den Fels gespottet – nein, du musstest deine Ketzerei auch noch in die Köpfe anderer pflanzen. Deinetwegen! Deinetwegen ist dein Mann tot. Dies war einzig allein deine Schuld.«

Hatte sie die Beleidigung zuvor schon verletzt, so rissen sie diese Worte in Stücke, zerfetzten sie. Emagria stand wie angewurzelt da, unfähig sich zu bewegen, unfähig etwas zu empfinden und unfähig zu denken.

»Beenden wir es, Bronkkar. Sie hat lang genug den Fels mit ihrer Anwesenheit beschmutzt.«

Sie hatte ihren Mann ins Verderben geführt? Sie wollte doch nur diese Riesenlüge aufklären. Stattdessen… Stattdessen war der Einzige, der ihr noch etwas bedeutet hatte, tot. Aus der Welt gerissen. Aus der Welt, die ihm sein Leben lang etwas vorgegaukelt hatte. Er war ihretwegen gestorben. Unglücklich. Das wusste sie. Sein gesenktes Haupt. Seine Enttäuschung. Seine Zweifel. Und seine Verpflichtung, durch die Liebe aufgezwungen. Er war unglücklich gewesen.

Bronkkar hob die Streitaxt über den Kopf. Fixierte die gebrochene Emagria mit kaltem Herzen. Dann holte er zum Schlag aus.

»Ihr seid also die Richter Gottes? Bevormundet das heilige Element?« Emagria schrie es heraus. All ihren Hass gegen das Volk der Zwerge. Gegen ihr Volk.

Bronkkar hielt inne, verharrte überrascht. »Ihr seid so jämmerlich. Um eure Taten zu rechtfertigen, habt ihr es nötig einen Glauben vor euch her zu schieben. Ihn zu formen wie ihr es wollt. Ihr vergewaltigt eure eigene Religion!“

Die Axt fuhr nieder, riss Emagrias Schädel entzwei und löschte ihr Leiden ein für alle Mal aus.

Die Gnade Gottes?

Autor: Flori