Die Welt Divoisia und alles andere im gesamten Universum wurde von Göttern erschaffen. Diese sind mächtige, körperlose Wesen deren Lebenssinn es ist etwas zu finden, dass sie kreieren können. Jeder von ihnen hat andere Vorstellung eines perfekten Lebenswerks und so ergänzen sich einige ihrer Schöpfungen hervorragend, andere arbeiten hingegen gegeneinander. Sie legen den Grundstein für alles, doch auf die späteren Ereignisse der Welt haben sie nur noch wenig Einfluss.

Natürlich entfesselt die Welt, die aus reiner Energie geformt wurde, auch immer wieder magische Wunder. Magie ist überall, nur besitzt nicht jeder die Kraft und das Feingefühl sie verwenden zu können.

Divoisia birgt viele Parallelen zu bekannten Welten, wie beispielsweise der Erde. Gleichsam gibt es aber auch massive Unterschiede. So bestimmt nicht ein intelligentes Volk alleine über die Geschehnisse, sondern ein ganzes Dutzend streitet um die Herrschaft.

Am Anfang waren die Menschen, die sich auf der Welt verteilten und sie ihrem Willen unterwarfen. Wugen, menschenähnliche Wesen, sollten die intelligente Spezies gewaltlos aufhalten. Doch die Göttin, die das Chaos verehrte, sandte sieben Dämonen auf Divoisia, um einen ewigen Krieg zu entfachen. Idylle und Frieden waren langweilig, ließen keinen Platz für Entwicklungen. So sollte ihre Welt nicht werden, sie sollte leben!

Die Drachen waren ein letzter verzweifelter Versuch den Frieden zu wahren. Zwei Ideologien der Götter trafen aufeinander und überfluteten die einst perfekte Welt mit Blut, ließen sie ertrinken.

Diesem Strom konnte man nur Einhalt gebieten, wenn man die Welt in zwei Teile zwang. Ein riesiges Gebirge und eine magische Barriere sollten die randalierenden Völker von der guten, friedlichen Welt trennen. Neben den zwei bereits errichteten Wällen, sollte noch ein dritter Schutz für vollkommene Sicherheit sorgen. So kamen neue Völker – Kobolde, Elfen, Zwerge, Wassergeister, Balmaare, Zentauren und Greife – als Wächter in die neue Welt.

Die alten Völker wurden auf eine Seite der Welt gedrängt, das Chaos bündelte sich und schnell wurde es klar. Solange die Dämonen auf Divoisia ihre Spielchen trieben, würde es keinen Frieden geben können und so schlossen sich Wugen und Drachen zusammen, um in einem letzten großen Krieg alles zu entscheiden. Zwar gelang es ihnen die Dämonen weg zu sperren, die Folgen aber waren katastrophal. Die blutigen Auseinandersetzungen fanden kein Ende.

Ebenso sah es in der neuen Welt aus. Auch hier hatten die Götter zu unterschiedliche Vorstellungen von Richtig und Falsch gehabt und sorgten durch die zahlreichen Völker für noch mehr Ansichten und Ziele, die miteinander konkurrierten. Kriege entwickelten sich auf natürliche Weise, obwohl es verhindert werden sollte und obwohl die Dämonen ihre Finger nicht mehr im Spiel hatten.

Dann zerbricht die magische Barriere und öffnet ein Tor zwischen den Welten. Divoisia ist wieder eins.

Wugen und Drachen hatten sich aufgrund nicht heilender Wunden zurückziehen müssen. Menschen führten weiter ihre Kriege. Die neuen Völker stritten um die Vorherrschaft. Niemand ahnte auch nur von der schlummernden Gefahr. In all dieser Unaufmerksamkeit über Jahrtausende hinweg ergibt sich für die Dämonen eine zweite Chance. Sie würden aus ihren Fehlern lernen, sich ihre Welt zurückholen und Rache üben. Bittersüße Rache!